05. September 2026
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dbb berlin gratuliert

25. Landeskongress der DPolG wählt neuen Landesvorstand

Die DPolG Berlin hat eine neue Führung. Die rund 120 Delegierten des 25. Landeskongresses wählten den 43-jährigen Frank Teichert zum neuen Landesvorsitzenden. Er folgt auf Bodo Pfalzgraf, der nach 22 Jahren an der Spitze des Berliner Landesverbandes nicht erneut kandidierte. Auch im weiteren Landesvorstand verbindet die DPolG Berlin künftig neue Gesichter mit gewerkschaftlicher Erfahrung.

Neu als stellvertretende Landesvorsitzende wurden Lars Golombek (54) und Angelo Kolibabski (38) in den Landesvorstand gewählt. Weiterhin gehören dem Führungsteam die stellvertretenden Landesvorsitzenden Victoria Marie Gordon (39) und Boris Biedermann (54) an. Neuer Landestarifbeauftragter wurde Alexander Strauch (49). Damit stellt sich die DPolG Berlin für die kommenden Jahre personell neu auf und setzt zugleich auf Kontinuität und Erfahrung.

DPolG-Landeskongress bestimmt Kurs für die kommenden Jahre

Neben den Vorstandswahlen bestimmte der 25. Landeskongress die gewerkschaftspolitische Ausrichtung der DPolG Berlin für die kommenden Jahre. Mit Blick auf die bevorstehende Abgeordnetenhauswahl verabschiedeten die Delegierten die Resolution „Innere Sicherheit ist kein Wahlversprechen – sie ist staatlicher Auftrag!"

Darin fordert die DPolG Berlin von den Parteien und der künftigen Landesregierung einen handlungsfähigen Rechtsstaat und eine Sicherheitspolitik, die sich nicht in Ankündigungen erschöpft. Neue Aufgaben für Polizei und Ordnungsämter müssen mit dem notwendigen Personal, einer ausreichenden Finanzierung und praxistauglichen Befugnissen hinterlegt werden.

Innere Sicherheit in Berlin: DPolG fordert konsequentes Handeln

Angesichts von Gewalt- und Messerkriminalität, Angriffen auf Einsatzkräfte, organisierter Kriminalität und zunehmender Respektlosigkeit gegenüber staatlichen Beschäftigten fordert die DPolG konsequente Strafverfolgung, wirksame Prävention und einen stärkeren Fokus auf Mehrfachtäter. Polizei, Ordnungsämter und Justiz müssten dabei gemeinsam gedacht und personell wie technisch so ausgestattet werden, dass geltendes Recht tatsächlich durchgesetzt werden könne.

Auch moderne Ermittlungs- und Überwachungstechnik müsse dort eingesetzt werden können, wo sie rechtsstaatlich zulässig und für Gefahrenabwehr und Strafverfolgung erforderlich sei.

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