„Ich begrüße die Veröffentlichungen verschiedener Landesverbände der Deutschen Polizeigewerkschaft, die sich – so wie auch der dbb berlin - von den Aussagen ihres Bundesvorsitzenden, Rainer Wendt, distanzieren.“, so Frank Becker, Landesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion berlin.
Rainer Wendt hat in einem Beitrag für das Magazin „Tichys Einblick“ Aussagen getroffen, die - so muss man die Reaktionen verstehen - viele Kolleginnen und Kollegen, die sich mit queeren Themen identifizieren, dies offensichtlich als ausgrenzend empfunden haben.
Der dbb berlin steht für Offenheit und Toleranz und wird dies mit seinem Info-Stand im 13. Jahr auf dem Lesbisch-Schwulen-Straßenfest in Berlin-Schöneberg am 19./20. Juli 2025 wieder demonstrieren. Fachgewerkschaften des dbb berlin sind ebenfalls in diesem Jahr wieder dabei.
„Ich danke der DPolG Berlin ganz besonders für ihre klare Position zur Toleranz in Berlin und in der Deutschen Polizeigewerkschaft Berlin.“, kommentiert Becker die Veröffentlichung der DPolG Berlin
DPolG Berlin bezieht Stellung: Klare Kante gegen Diskriminierung
„Toleranz, Weltoffenheit und das Neutralitätsgebot des Grundgesetzes gehören in Berlin zu unserem gewerkschaftlichen Bekenntnis.", Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der DPolG Berlin.
Als Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin stehen wir fest auf dem Boden des Grundgesetzes – für eine freiheitliche, demokratische Gesellschaft, in der alle Menschen respektiert und geschützt werden. Dazu gehört für uns die uneingeschränkte Solidarität mit der queeren Community in unserer Stadt. Das betonen wir angesichts der jüngsten Diskussionen über Aussagen unseres Bundesvorsitzenden.
Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen diskriminierenden Äußerungen, unabhängig von ihrer Herkunft. In unserer Polizei und in unserer Gewerkschaft ist kein Platz für Ausgrenzung. Das Neutralitätsgebot entspricht unserem Werteverständnis – und dem Grundgesetz.