dbb Gespräch mit dem „Regierenden“
Beim Katastrophenschutz muss nachgearbeitet werden!
Zentrale Themen der öffentlichen Verwaltung haben der dbb Landesvorsitzende Frank Becker und sein Stellvertreter Torsten Jaehne am 3. August 2026 mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner im Roten Rathaus diskutiert. Wegner, der im Laufe der zu Ende gehenden Legislatur- periode wichtige Reformprojekte, insbesondere die überfällige Verwaltungsreform, auf den Weg gebracht hat, räumte ein, das es beim Katastrophenschutz bislang noch nicht gelungen sei, klare Entscheidungsstrukturen zu etablieren. Hier müsse in der nächsten Legislaturperiode nachgearbeitet werden.
Auch in Sachen Gewaltschutz für die Beschäftigten der Landesverwaltung ergänzte dbb Landeschef Frank Becker besteht dringender Handlungsbedarf – und zwar noch in dieser Legislaturperiode. Tatsächlich werden Gewaltvorfälle trotz anderslautender Zusagen der zuständigen Innensenatorin immer noch nicht zentral erfasst und ausgewertet. Wegner sagte zu, den Sachstand umgehend zu erfragen.
Keinen Aufschub, so Becker, erlaubten auch die wichtigen Besoldungsanliegen – Reparatur vergangener Unterbezahlung und Sicherung einer amtsangemessenen Bezahlung jetzt und in Zukunft - mehr.
Der Meinungsaustausch mit dem Regierenden Bürgermeister verlief in gewohnt offener, sachlicher und verständnisvoller Atmosphäre.
